Corona-Pandemie: Die einfache Schutzmaske

Alltagsbegleiter Mundschutz in Nahaufnahme, Poren sichtbar

einfache Atemschutzmasken bestehen meist aus mehreren Lagen Vlies und werden über Mund und Nase getragen. Oberhalb des Mund-Nasenschutzes befindet sich ein kleiner Drahtbügel, der dafür sorgt, dass die Maske nicht verrutschen kann. Des Weiteren wird sie mit einem Gummiband hinter den Ohren befestigt. Schutzmasken verhindern, dass Tröpfchen und Keime beim Sprechen, Niesen oder Husten an die Kontaktmenschen des Trägers weitergegeben werden und sollen so vor Infektionen schützen. Vorausgesetzt ist die korrekte Anwendung der Masken, diese sollten fest sitzen, alle Atemwege bedecken und regelmäßig ausgewechselt werden, dann schon nach 20 Minuten des Maske-Tragens nimmt der Schutz ab. Der Schutz des Trägers durch einfache Atemmasken ist allerdings nicht gegeben. Schutzmasken werden überwiegend im chirurgischen und medizinischen Bereich verwendet oder als Hilfsmittel zur Pandemie-Bekämpfung.

Weitere Arten der Schutzmaske

Neben dem einfachen Mundschutz nimmt in Zeiten der Corona-Pandemie die Bedeutung der Schutzmaske FFP3, FFP2 oder FFP1 immer mehr zu.
Masken der Sorte FFP1 finden jedoch überwiegend in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Sie schützen primär vor Tröpfchen auf Wasser- oder Öl Basis und filtern zu mindestens 80% der Luft.
FFP2- sowie FFP3-Schutzmasken werden laut RKI besonders zum Schutz vor einer Infektion durch das Corona-Virus oder zur Behandlung positiv getesteter Corona-Patienten empfohlen. Die Schutzmasken der Gattung FFP2 hingegen müssen schon bis zu 94% aller Schadstoffe der Luft filtern und besitzen oft ein Ventil. Diese schützen nicht nur das Umfeld des Trägers, sondern sollen auch den Träger selbst vor Keimen und Tröpfchen der Aerosole des Umfelds schützen. Zudem liegen die Masken locker an und bieten einen höheren Tragekomfort und angenehmeres Ein- und Ausatmen.
Die sicherste Atemschutzmaske bleibt nach wie vor der Mundschutz FFP3. Sie bietet mit einer Filterung von mindestens 99% den größtmöglichen Schutz und filtert neben Tröpfchen auf Öl- und Wasserbasis auch giftige, krebserregende und radioaktive Partikel aus der Luft. Die FFP3-Maske wird ebenfalls im Umgang mit Patienten, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, empfohlen oder im Alltag von Menschen, die zur Risikogruppe zählen.

Maskenpflicht in Zeiten der Corona-Pandemie

Seit April ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen Bereichen, wie im Einzelhandel, in öffentlichen Gebäuden oder öffentlichen Verkehrsmitteln, in allen Bundesländern Pflicht. Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Wird diese Maskenpflicht nicht eingehalten, sind Strafen mit einem Bußgeld von bis zu 50 Euro vorgesehen.
Alternativen zum Mund-Nasen-Schutz können auch selbstgenähte Atemschutzmasken getragen oder der Mund-Nasen-Bereich während des Einkaufens mit einem Schal oder Tuch bedeckt werden, solange Tröpfchen, Partikel und Keime dadurch zurückgehalten werden.

Alles über Kanal- und Rohrreinigungen

Abwasser Rohr in der Natur

Die Ursachen für Verstopfungen in Rohr- und Kanalsystemen sind vielfältig. So sind meist Ablagerungen von Fett und Kalk oder Schlamm, Laub, Geäst sowie Kies für eine Verengung der Abwassersysteme verantwortlich. Gerade im Bereich des WCs verstopfen oft Hygieneartikel wie Binden, Tampons oder Feuchttücher die Abwasserrohre.
Während eine Verstopfung von Rohren meist dadurch auffällt, dass Wasser schlecht oder gar nicht mehr abläuft, ist es bei einer Verstopfung des Kanalsystems und dessen Ursachen schon etwas schwieriger. Oft sind auch unangenehme Gerüche aus dem Ablauf zu vernehmen. Wenn allerdings die Abwasserrohre bereits so verstopft sind, dass das Wasser aus Waschbecken und Toiletten bereits wieder herausfließt, dann ist eine professionelle Rohrreinigung oder Rohrsanierung in jedem Fall nötig.

Diverse Möglichkeiten Rohre zu reinigen

Fachunternehmen setzen bei der Reinigung von Rohren je nach Art der Verstopfung grundsätzlich auf zwei unterschiedliche Reinigungsmethoden. So kommt entweder eine elektromechanische Reinigung oder ein Hochdruckreinigungsverfahren zum Einsatz. Gerade im Hausanschlussbereich ist die mechanische Reinigung meist das Mittel der Wahl. Ob die Verstopfung im Badezimmer, Küche oder Keller auftritt, ist dabei nicht von Bedeutung. Die Rohrspirale, welche mit diversen Fräsaufsätzen oder einer Kettenschleuder bestückt werden kann, kann einfach in das zu reinigende Rohr eingeführt werden. Durch die Aufsätze fräst sich die Spirale durch das Rohrsystem und entfernt so alle Verstopfungen und Ablagerungen im Inneren.
Alternativ setzen Fachfirmen auf Hochdruckreinigungsschläuche, welche direkt in die zu reinigende Leitung eingeführt werden. Über die Düse des Spülschlauches gelangen rund 80 Liter Wasser pro Minute mit einem Druck von bis zu 150 bar durch das verstopfte Rohr. Diese immense Kombination aus Druck und Volumenstrom löst so effektiv Verstopfungen und Ablagerungen und spült diese direkt aus dem Rohr. Diese Technik kommt auch gerne bei der Kanalreinigung nach dem Hausanschluss im Bereich des Straßenbaus zum Einsatz. Dabei wird die Düse mit dem Reinigungsschlauch immer stromaufwärts in den Kanal eingebracht. Die Öffnungen der Düsen sind dabei so eingebracht, dass sie einen scharfen Strahl erzeugen, der Ablagerungen effektiv löst und diese nach hinten schleudert. Dadurch kann das abgetragene Material direkt in Fließrichtung des Kanals abtransportiert werden.

Professionelle Verstopfungsdetektion von Kanal- und Rohrleitungssystemen

Bei akuten Verstopfungen von Rohren und Kanalabschnitten kann auch eine Vorabuntersuchung mit einem Kamera-TV-System hilfreich sein. Durch die Voruntersuchung und Lokalisation der Verstopfungsursache kann der weitere Reinigungsvorgang effektiv geplant werden. So erfordern auch beispielsweise Verstopfungen durch einfache Ablagerungen eine andere Herangehensweise als durch Wurzelwuchs bedingte Kanalverstopfungen. Es reicht auch oft nicht auf eine Leitung auf gut Glück mit einer Reinigungsspirale oder einem Hochdruckschlauch zu durchfahren. Zudem kann durch die Kanal-TV-Untersuchung auch ein etwaig drohender Rohrbruch bereits effektiv detektiert werden. Dadurch können hohe Folgekosten vermieden werden.
Bei einer professionellen Kamerauntersuchung wird die Spezialkamera in die betroffene Rohr- bzw. Kanalleitung eingeführt und liefert direkt Videomaterial an das zugehörige Display. Zudem wird alles aufgezeichnet und das Videomaterial später für die Schadensregulierung mit der Versicherung herangezogen werden. Die Kamera kann dabei ganz einfach durch Revisionsstücke im Keller, Steigleitungen oder sogar durch nahe gelegene Gullys eingeführt werden. Sollte angestautes Wasser die klare Sicht auf die Verstopfungsursache verhindern, so kann dieses direkt über einen Schlauch abgesaugt werden. Nach erfolgter Reinigung des Rohres bzw. Kanalstückes kann das betroffene Stück nochmals mit der Kamera befahren werden. Auf diese Weise kann ausgeschlossen werden, dass an der Stelle nicht doch ein Rohrbruch lauert, der vorher eventuell durch Ablagerungen verdeckt war.